| 4
Jahre: Geld brauchen Kinder jetzt
noch nicht. Aber wenn sie Muscheln und
Murmeln sammeln und tauschen bereiten
sie das schon früh auf den ersten
Umgang mit Münzen.
5
Jahre: Dass ein 1 Euro-Stück mehr
Wert haben soll als sechs oder sieben
10-Cent-Stücke ist für
Kindergartenkinder schwer verständlich.
Einfacher ist Anschauungsunterricht im
Kaufmannsladen. Malen Sie den Preis mit
Kreisen auf ein Stück Papier. Zum
Beispiel kosten die Möhren 50 Cent,
also malen Sie 5 Kreise auf. So ist der
Umgang mit Spielgeld ganz nebenbei auch
ein praktisches Zähltraining.
6
Jahre: Der Schulstart ist für unser
Kinder in vielerlei Hinsicht eine große
Umstellung. Deshalb ist es sinnvoll, den
Start mit dem Taschengeld vorzuverlegen,
Ostern oder Pfingsten bieten sich an.
Diese Tage bieten sich in den
darauffolgenden Jahren auch gut zur
Neufestlegung der Höhe des
Taschengeldes an. Taschengeldanfänger
sollten erst einmal lernen, mit wenigen
Münzen umzugehen, die im Portemonnaie
als "Taschengeld für sofort"
gesammelt werden. Und die
Extra-Einnahmen zum Geburtstag oder
Schulanfang wandern in die
Spardose.
7
Jahre: Das erste eigene Konto? Die
Kinder sind mit dem siebenten Lebensjahr
beschränkt geschäftsfähig. Also
bietet sich beispielsweise ein Sparbuch
an. So lernen Kinder frühzeitig das
gezielte Sparen für einen besonderen
Wunsch. Zur Eröffnung brauchen Sie
Ihren Ausweis und die Geburtsurkunde des
Kindes und natürlich das Gesparte.
Vereinbaren Sie aber, dass ihr Kind mit
Ihrer Zustimmung nichts abheben darf.
Damit Kinder vernünftige Maßstäbe
für das Geldausgeben lernen, sollten
Sie Ihre Kinder selbständig einkaufen
lassen. So können sie sich über Preise
informieren und ein Gefühl dafür
bekommen, was teuer oder preiswert ist.
Wie es
weitergeht lesen Sie im Buch
"Taschengeld & Co" von
Hermann Liebenow, erschienen im
Reinhardt-Verlag |