| Profil: |
Durst
ist ein Warnsignal, das einen akuten Flüssigkeitsmangel
anzeigt. Besser sollten Kinder regelmäßig
trinken, damit Durst gar nicht erst
aufkommt.
Kinder
sind von Flüssigkeitsverlusten in
besonderem Maße betroffen. Gemessen an
ihrer Körpermasse produzieren sie mehr
Hitze als Erwachsene. Weil sie Hitze
nicht so schnell abbauen können, steigt
die Körpertemperatur bei Kindern somit
viel schneller an als bei Erwachsenen.
Bei mittlerer Sportintensität verliert
der Körper etwa 0,5 bis 1 Liter Schweiß
pro Stunde.
Mit
dem Schweiß verliert der Körper nicht
nur Flüssigkeit, sondern auch wertvolle
Mineralien, die der Körper für alle
Organfunktionen braucht, aber selbst
nicht herstellen kann. Darum müssen sie
über Lebensmittel und Getränke zugeführt
werden. Ein ständiger Nachschub an
Mineralien - vor allem Natrium, Chlorid,
Kalium, Magnesium und Calcium - ist
unbedingt notwendig, um den Körper für
die sportliche Belastung richtig
auszustatten. Die Deutsche Gesellschaft
für Ernährung empfiehlt daher eine
gesunde und ausgewogene Ernährung. Den
Ernährungskreis finden Sie hier....
Doch
welches ist das richtige Getränk? Hypertone Getränke (pure oder nur schwach verdünnte Obst- und Gemüsesäfte,
Colagetränke, Limonaden und Energy
Drinks) dienen eher der
Energiebereitstellung als dem Flüssigkeitsersatz.
Hypotone Getränke (beispielsweise Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertees
und stark verdünnte Obstsäfte) sind
ideal, wenn ein möglichst schneller Flüssigkeitsausgleich
gefordert wird und sie sind gut verträglich.
Außerdem ersetzen sie verloren
gegangene Mineralstoffe. Bei isotonischen
Getränken kommt es auf die
Inhaltsstoffe an.
Alkoholische
und koffeinhaltige Getränke sind zum
Ausgleich von Flüssigkeitsverlusten
nicht geeignet.
Dabei
gilt: bereits vor dem Sport in kleinen
Schlucken trinken, bei längeren
sportlichen Aktivitäten auch Getränke
aufnehmen und danach Flüssigkeits- und
Elektrolytverluste möglichst schnell
ausgleichen, erst trinken, dann essen.
Die optimale Trinktemperatur liegt bei 5
bis 10°C. Und ein leerer Magen ist
genauso wenig empfehlenswert wie ein zu
voller Magen. |